Parodontosebehandlung

Lockere Zähne und Zahnfleischschwund müssen heute nicht mehr sein (siehe Prophylaxe). Und sollte dies der Fall sein, sind wir in der Lage durch eine frühzeitige Parodontosebehandlung diese chronische Krankheit zum Stillstand zu bringen. Die Behandlung muss dauerhaft erfolgen und gliedert sich in mehrere Stufen.

Parodontoseuntersuchung

Mit einer speziellen Sonde wird das Zahnfleisch um jeden Zahn gemessen. So erkennt man, an welchen Stellen das Zahnfleisch nicht mehr fest am Zahn anliegt. Es haben sich Zahnfleischtaschen gebildet. Die Auswertung der Messungen ergibt den Schweregrad der Parodontose.

DNA-Test

Den DNA-Test benutzen wir um die Parodontitis-Bakterien zu differenzieren. Der Abstrich wird in einem Labor analysiert. Dadurch können wir mit gezielten Medikamenten die Parodontosebehandlung erfolgreicher gestalten.

Behandlung

Die in den Zahnfleischtaschen tief sitzenden Bakterien werden entfernt, die Zahnfleischtaschen anschließend desinfiziert. Dazu werden bei leichter Betäubung Ultraschallgeräte eingesetzt.

Parodontose-Operation

Bei zu tief sitzenden Bakterien werden die Zahnwurzeln freigelegt, um diese reinigen zu können. Dies geschieht unter Betäubung, so dass der Eingriff nicht zu spüren ist und auch anschließend kaum noch Schmerzen zu erwarten sind.

Parodontose-Prophylaxe

Nach der erfolgreichen Parodontose-Therapie kann sich das Zahnfleisch wieder fest an den Zahn legen, die Taschentiefe hat sich reduziert. Um diesen Zustand zu erhalten sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist dann ein Muss. Anfangs alle drei Monate, können die Intervalle je nach Zustand reduziert werden. Nur so kann das Nachwachsen der Bakterien verhindert werden.